Fotografie und Bilder – ist das unsere neue Wirklichkeit?

Die Fotografie ist ein wesentliches, künstlerisches Ausdrucksmittel, das in unserer Zeit auf Aufstellungen, in Galerien, auf Biennalen und Festivals mehr denn je gefragt ist. Die fotografische Technik hat sich in den letzten Jahren radikal gewandelt. Im Zeitalter der Digitalisierung werden Bilder geteilt und kopiert. Schätzungen zufolge entstehen derzeit rund 260 Millionen neue Bilder täglich. Und diese werden nicht mehr mit einer Fotokamera, sondern mit dem Handy geknipst. Muss die Rolle der Fotografie also neue Wege gehen?

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Henri Cartier-Bresson prägte die Idee des Fotos, welches einen entscheidenden Augenblick abbildet. Dafür muss das Bild auf die Schnelle geschossen werden. Der Fotograf drückt also genau im richtigen Moment auf den Auslöser. Es machte damit den ersten Schritt in Richtung Schnappschuss und Selfie. Doch was, wenn es diesen Moment auf einmal nicht mehr gibt? Wenn das Bild weder die Zeit noch einen einzigartigen Augenblick fixieren soll, würde das die Sicht auf die Welt verändern?

Kulturwandel spiegelt sind Fotografie wider

Die Fotografie spiegelt den stattfindenden Kulturwandel und die beginnende Kulturkrise wider. Denn die Fotos sind keine eindeutigen Symbole, sondern bieten immer den Raum für eine Interpretation. Der Blick, der über das Bild schweift, sieht auf der einen Seite immer wieder das gleiche und auf der anderen Seite wird der Inhalt jedes Mal einer neuen Bedeutung untergeordnet. In den Fotos entsteht eine magische Welt, ein Abbild der Wirklichkeit, welches durch den Fotoapparat erzeugt wird. Das Bild trägt die Bedeutung zudem klar an der Oberfläche und muss nicht erst mühsam entziffert werden, wie das bei einem abstrakten Gemälde oder Gedicht der Fall ist. Das verführt dazu, dass die Betrachter das Foto unkritisch betrachten. Doch die angebliche Objektivität ist gefährlich und eine Täuschung.

Wenn das Bild eine Täuschung ist, bedeutet es dann das Ende des linearen Zeitalters? Die Fotografie führt auf jeden Fall zu einer existenziellen Veränderung, die auch das Thema Freiheit beinhaltet. Freiheit im Zeitalter der Kameras bedeutet, der Welt mit einem Foto Raum für Sinngebung zu geben.

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Und warum reflektiert die Fotografie die Kultur?

Die Strukturen unserer Kultur und Gesellschaft ändern sich nachhaltig. Das bedeutet, dass sich gleichzeitig unsere Grundstrukturen ändern und sich unser Dasein weiterentwickelt. Allerdings wird die Kultur nicht entfremdet, sondern in ihrer Existenz revolutioniert. Die Fotografie befasst sich mit dieser Veränderung und Revolution. Sie illustriert die Robotisierung zur Befreiung des Menschen. Der Fotoapparat wird als intelligentes Werkzeug angesehen, welches Bilder automatisch erzeugt und die Freiheit der Menschen durchleuchtet. Sprich, die Fotografie übernimmt die Aufgabe, über die Freiheit in einer von Apparaten und Robotern beherrschten Welt nachzudenken. Sie stellt eine Form von Revolution dar, die den Menschen noch offen steht.

Fotografie verdrängt die Realität und lässt sie zu einem Abbild werden

In unserem von Bildern und Fotos prall gefüllten und zugeklebten Horizont, gerät das Bewusstsein der Realität und des Lebens ins Ungleichgewicht und gleicht einer Wahnvorstellung. Das Erlebnis dieser visuellen Landschaft verdrängt eigene visuelle Erfahrungen in den Hintergrund. Und das lässt sich auch auf die Medienlandschaft übertragen. Die Wirklichkeit wird so mehr und mehr umgelenkt in Bilder, die eine neue Freiheit erlauben.

Online Casinos nutzen diese Wirklichkeit der Bilder

Wer nicht berufsmäßig mit Bildern arbeitet, weiß nicht um die Künstlichkeit der Information und stellt sie der direkten Erfahrung gleich. Im Internet, wo Bilder eine wichtige Rolle spielen, wird das Erleben von Wirklichkeit in eine hergestellte Bilderscheinung verwandelt.

Online Casinos zum Beispiel, die viele Kunden anlocken, und eine Erfahrung wie in der echten Spielbank versprechen, funktionieren aus genau diesem Grund. Die Wirklichkeit eines echten Casinos wird in Bildern dargestellt, die das halluzinatorische Bewusstsein anregen. Spieler haben das Gefühl, in einer realen Spielbank zu zocken. Die virtuellen Glücksspiele sind genauso aufgebaut wie die Originale, sodass die Spieler motiviert sind, stundenlang zu zocken, obwohl sie vor einem Bildschirm sitzen. Einige Online Casinos sind wahre Bildmeister. Sie vermitteln eine tolle Atmosphäre. Und das sorgt für steigenden Umsatz. Und natürlich sind Glücksspiele im Internet nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Mit wenig Geld lassen sich unzählige Casinospiele zocken und zwar rund um die Uhr und die Gewinnchancen sind ebenfalls sehr hoch. Um schnell die Glücksspiel-Portale herauszufiltern, lohnt es sich Online Casino Bewertungen auf Automatenspielen.de zu lesen.

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Fazit: Fotografische Realität ersetzt die Wirklichkeit

Sich den Bildern zu entziehen, durch die unsere Wirklichkeit in eine fotografische Realität umgewandelt wird, ist in der heutigen Existenz unmöglich. Denn ein Leben ohne Medien- und Bilderwelten ist absolut nicht möglich. Unser Leben ist mit der Bildsteuerung unabdingbar verknüpft. Wir sind in gewissem Sinn durch Bilder gesteuert, sodass ein bildfreier Zustand in der Lebenspraxis nicht vorstellbar ist. Selbst in einem völlig realen Raum ist es nicht möglich, da sich der Mensch heute immer ein Bild von etwas macht.